„Wie sollen wir Sie denn ankündigen?“ - Diese Frage bekomme ich oft gestellt, wenn ich Podiumsdiskussionen oder ähnliches leite. Meistens einigen wir uns dann auf „WDR-Moderator“ oder so etwas Ähnliches. Es geht halt um eine halbwegs bekannte Stimme, die der Veranstalter gern engagieren will.
Dabei betrachte ich mich nicht in erster Linie als Radio- oder Veranstaltungsmoderator - selbst wenn beide Tätigkeiten zusammengenommen den größten Teil meiner Arbeit ausmachen. „Moderator“ als Berufsbezeichnung - damit habe ich noch nie etwas anfangen können. Ich bin Journalist. Und weil das eine ungeschützte Berufsbezeichnung ist, könnte man noch hinzusetzen: Diplom-Journalist. Aber welcher Veranstalter schreibt so etwas schon gern in sein Faltblatt?
Also - wer’s genau wissen will: ich arbeite seit Anfang
der 80er Jahre als Autor und Moderator für diverse Rundfunkanstalten
(hauptsächlich das Deutschlandradio und den WDR). Schwerpunkt
meiner Arbeit sind Beiträge für
WDR5 oder „In
unserem Alter“ bei
WDR4.
Am häufigsten ist meine Stimme jedoch bei
WDR2
zu hören - z.B. als
Moderator
Ein weiterer Schwerpunkt hat sich in den letzten Jahren entwickelt:
Ich bin Referent und Diskussionsleiter auf
Veranstaltungen,
Tagungen oder
Kongressen zu Sachthemen - und konzipiere und
leite
Seminare
im Rahmen der Aus- und Weiterbildung (Interview, Moderation)
für diverse
Auftraggeber.
Und dabei ist es immer wieder schön, junge Kolleg(inn)en
aus den Seminaren später in der redaktionellen Praxis wieder
anzutreffen.